Island Rundreise im Camper: 10 Tage zwischen Polarlichtern, Hot Springs und Gletschern
Werbung. Unsere Island-Rundreise im Camper: zehn Tage einmal rund um die Insel, gemeinsam mit der besten Freundin. Und das ganz ohne Planungsaufwand: Travelbase* stellt die Route und das Auto, bucht die Campingplätze und stellt ein Roadbook sowie eine App mit Offline-Karten zur Verfügung. Auf unserer Reise entdecken wir bekannte Highlights, fahren durch einsame Landschaften und erleben immer wieder Momente, die wir so nicht erwartet hätten.

Mal führt die Straße stundenlang durch eine Landschaft aus schwarzem Vulkangestein, dann taucht plötzlich ein Wasserfall hinter der nächsten Kurve auf. Mal scheint die Sonne, dann fegen Böen mit 70 km/h über das Land und auf einmal fahren wir mitten in eine Schneelandschaft. Wir stehen vor riesigen Eisbergen, laufen über schwarze Strände, entdecken dampfende Schwefelfelder und schlafen mit Blick aufs Meer.
Und obwohl die Route mit ihren bekannten Highlights schon vor der Reise feststand, waren es am Ende vor allem die unerwarteten Momente und unsere persönlichen Highlights, die von der Reise besonders in Erinnerung geblieben sind. Dazu später mehr!
Wir nehmen dich mit auf unseren Island-Roadtrip – und zeigen dir nicht nur, was wir gesehen haben, sondern auch, wie sich zehn Tage Island im Camper tatsächlich anfühlen.
Was dich erwartet
Unsere Route: Island Rundreise im Camper
Unsere Reise beginnt in Reykjavík und führt uns zunächst entlang der Südküste nach Hella und Vík. Von dort geht es weiter zum Vatnajökull-Nationalpark, über die Ostfjorde bis nach Húsavík und weiter durch den Norden.
Über Grettislaug, die Halbinsel Snæfellsnes und Þingvellir geht es schließlich zurück nach Reykjavík. Einmal entlang der Road 1, zehn Tage und jede Menge Landschaftswechsel später sind wir wieder dort, wo unsere Reise begonnen hat. Die komplette Route findet ihr hier*.
Was ist uns von dieser Reise eigentlich besonders im Kopf geblieben und wie war die Reise mit einem Campervan?

Unser mobiles Zuhause
Zehn Tage Roadtrip mit einem Van bedeuten auch das Zusammenleben auf kleinstem Raum. Deshalb war für uns eine der spannendsten Fragen, wie gut das mit einem Camper tatsächlich funktioniert. Der Fiat Scudo ist nämlich ein eher kleiner Van, in dem man nicht stehen kann und der nur aus Sitzbank-Bett-Kombi und einer kleinen Küche besteht. Für uns als beste Freundinnen ist das ein kuscheliges Konzept, für diese Art des Reisens sollte man sich aber gut kennen.

Das Auto ist gut ausgestattet: Die Sitzbank lässt sich im Handumdrehen in ein gemütliches Doppelbett (135x195 cm) verwandeln. Dazu gibt es eine kleine Küchenzeile mit Spüle und Kühlschrank und eine Schublade mit Topf, Pfanne, Geschirr und Campingkocher. Es ist alles dabei, was man unterwegs braucht. Nur eine Kaffeemaschine haben wir vermisst. Wer wie wir morgens nicht auf seinen Kaffee verzichten möchte, sollte deshalb unbedingt einen Espressokocher* einpacken.
Auch bei der Stromversorgung ist der Van gut aufgestellt: Über die Fahrzeugbatterie lassen sich Handys einfach per USB laden. Zusätzlich gibt es einen Wechselrichter und die Möglichkeit, auf den Campingplätzen Landstrom anzuschließen und so Laptops etc. mit 230V zu laden.
Besonders praktisch ist die Standheizung. Nachts sind es im September nämlich teilweise gerade einmal fünf Grad. Während es draußen stürmt und regnet, können wir es uns unter unserer XXL-Bettdecke schön warm und gemütlich machen und schlafen wie Babys.

Was das Reisen mit dem Van besonders macht: Du hast dein Zuhause immer dabei. Wenn dir irgendwo die Landschaft besonders gut gefällt, kannst du einfach anhalten, eine kleine Wanderung einlegen oder einen Mittagsschlaf machen.
Die Highlights unserer Reise
Island ist viel mehr als eine Aneinanderreihung spektakulärer Sehenswürdigkeiten. Es sind die kleinen Momente dazwischen, die die Reise besonders machen: eine heiße Quelle mitten im Nirgendwo, der erste Blick auf einen Gletscher, das Geräusch eines Wasserfalls oder ein Abend, an dem man einfach nur vor dem Camper sitzt und auf die atemberaubende Landschaft schaut.
Deshalb hier unsere persönlichen Highlights.
Polarlichter über Hella
Die Polarlichter gehören vermutlich zu den spektakulärsten Naturphänomenen – und wir durften sie gleich am ersten Abend hautnah erleben! Dass sich dieser Anblick direkt zu Beginn bietet und das direkt über unserem Van, hätten wir nicht erwartet. Umso besonderer und unvergesslicher war dieser Start unserer Island-Reise.
Im Pyjama, schon bettfertig gemacht, plötzlich sorgt eine Push-Benachrichtigung auf dem Handy dafür, dass wir wieder hellwach sind: Die Wahrscheinlichkeit, an unserem Standort Polarlichter zu sehen, liegt bei 75%. Und tatsächlich: Kurz darauf tanzen die Nordlichter in prächtigem Grün am Himmel!

Tipp: Um die Chance auf Polarlichter am aktuellen Standort zu checken, empfehlen wir euch die Aurora-App (Apple App Store, Google Play Store).
Wie auf einem anderen Planeten
Auch wenn die geplante Route bereits die meisten der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands abdeckt, lohnt es sich, unterwegs trotzdem immer die Augen offenzuhalten. Denn manchmal liegen die spannendsten Orte nur einen kleinen Abstecher entfernt. So befindet sich in der Nähe der unendlichen Dusche im Krafla-Gebiet beispielsweise das Geothermalgebiet Hverir, das uns sehr beeindruckt hat.
Aus dem Boden steigt Dampf auf, kochend heiße Schlammtöpfe blubbern vor sich hin und dazwischen leuchtet die Landschaft in gelblichen und rötlichen Farbtönen. Dazu liegt der typische Schwefelgeruch (gewöhnungsbedürftig!) in der Luft – und trotzdem möchte man die Kamera kaum aus der Hand legen.
Spätestens hier wird klar, warum Island oft wie eine Landschaft von einem anderen Planeten wirkt. Zwischen dampfenden Böden und leuchtenden Farben fühlt es sich so an, als würde man durch eine Filmkulisse laufen und gleich Figuren aus Star Wars treffen.

Islands Tierwelt: Whale Watching und ein Ausritt auf Islandpferden
Wer möchte, kann bei Iceland Nomads* zusätzlich verschiedene Aktivitäten dazubuchen, die den Roadtrip ergänzen. Wir haben uns für Whale Watching und einen Ausritt auf Islandpferden entschieden – beides ein echtes Abenteuer.
Besonders der Ausritt ist uns in Erinnerung geblieben. Mit einer (sogar deutschsprachigen) Reitbegleiterin ging es bei strahlendem Sonnenschein durch die isländische Landschaft. Wir überquerten Flüsse auf dem Rücken der Pferde und ritten hinauf in die Berge. Diese besondere Kombination aus Natur, Tieren und Abenteuer hat den Ausritt für uns zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht. Keine Sorge, dieser Ausritt ist auch für Anfänger*innen geeignet, ihr braucht keinerlei Vorerfahrungen.

Tipp: Wer zu Seekrankheit neigt, sollte sich das Whale Watching vielleicht noch einmal überlegen. Mit dem kleinen Speedboot auf dem offenen Meer kann es nämlich ordentlich schaukeln.
Der schönste Stellplatz
Nicht unbedingt der bekannteste Ort der Reise war einer unserer schönsten. Noch am Abend nach der Walbeobachtung und dem Ausritt ging es nach Grettislaug. Etwas abgelegen und über eine Gravelstraße erreichbar, sind wir an diesen besonderen Ort gekommen. Grettislaug ist ein geothermales Becken, das sich direkt beim Campingplatz befindet. Hier gibt es heiße Quellen, die gegen einen kleinen Aufpreis benutzt werden können. Diese 39 bis 42 Grad warmen Hot Springs sind wirklich ein absolutes Highlight! Aber nicht nur das hat diesen Ort so besonders gemacht – der Stellplatz befindet sich außerdem direkt am Meer und bietet eine einmalige Kulisse.

Vielleicht war es der Blick aufs Meer. Vielleicht die süßen mit Gras bewachsenen Hütten auf dem Campingplatz. Oder einfach die Tatsache, dass man aus dem Camper steigt und erst einmal nur pure Ruhe hört. Genau solche Momente haben den Roadtrip für uns ausgemacht.
Kein Mental Load: Das nimmt Travelbase dir bei der Planung ab
Ein großer Pluspunkt der Travelbase-Reisen* ist, dass ihr euch um die Organisation kaum Gedanken machen müsst. Der komplette Mental Load der Reiseplanung fällt weg. Die Route steht, die Stellplätze sind gebucht und bei Fragen oder Problemen gibt es vor Ort immer Ansprechpartner*innen. Gerade unterwegs ist das ein beruhigendes Gefühl, das einem viel Sicherheit vermittelt. Und so könnt ihr die Zeit nutzen, euch komplett auf Island, die Landschaft und die vielen Abenteuer einzulassen.

Ein Essenspaket für zehn Tage
Wer mit dem Camper unterwegs ist, muss sich natürlich auch Gedanken ums Essen machen. Oder auch nicht: Für diese Reise könnt ihr euch nämlich optional ein Essenspaket für 160 Euro (vegetarische Variante, für 5 Euro mehr auch mit Fleisch möglich) dazubuchen, das alle Mahlzeiten für die Reisezeit enthält. Für uns war vor allem die Frage interessant: Was erwartet uns im Paket – und schmeckt es?

Im Foodpack enthalten sind gefriergetrocknete Gerichte und One-Pot-Mahlzeiten, die sich unkompliziert draußen zubereiten lassen und nur warmes Wasser brauchen. Pro Tag und pro Person sind drei Tüten eingeplant, was wirklich mehr als ausreichend ist (selbst für Personen mit viel Hunger). Zudem bekommt ihr einige Snacks wie Kekse, Brot und Nüsse.
Besonders praktisch ist das Essenspaket an den Tagen, an denen man lange unterwegs ist. Nach mehreren Stunden auf der Straße haben wir oft keine Lust mehr, aufwendig einzukaufen und anschließend zu kochen. Ein weiterer Pluspunkt: Ihr spart bares Geld. Einkaufen in Island ist nämlich superteuer. Das empfinden sogar die Isländer*innen selbst so, erzählt uns jedenfalls unsere Sitznachbarin im Flugzeug.
Unser Fazit? Nach einigen Tagen haben wir ein bisschen frisches Obst und Gemüse vermisst, insgesamt hat sich das Paket aber definitiv gelohnt. Für kleine Snacks zwischendurch und um ein paar lokale Spezialitäten zu probieren, haben wir uns trotzdem immer mal wieder ein paar Kleinigkeiten dazugekauft. Das ist aber kein Muss. Unser Favorit: Skyr! Besonders lecker ist die Sorte Salted Caramel. So lecker, dass wir eine Packung mit nach Hause genommen haben 😃
Was kostet die Reise?
Den aktuellen Grundpreis findest du direkt bei den Iceland Nomads*. Was du dort nicht siehst, sind die Ausgaben vor Ort. Bei uns kamen in zehn Tagen zu zweit rund 780 Euro zusammen, also knapp 390 Euro pro Person. Diese setzen sich folgendermaßen zusammen.

Fest einplanen solltest du zu zweit rund 420 Euro für Sprit, Parkgebühren und Sonstiges. Die Campingplätze sind im Grundpreis bereits enthalten, nur den Platz im Nationalpark bezahlst du selbst, deshalb taucht Camping unter „Sonstiges“ auf. Dazu kamen bei uns rund 360 Euro für Snacks, Café-Besuche und zusätzliche Einkäufe, das hast du aber selbst in der Hand. Nicht eingerechnet sind das Essenspaket, Aktivitäten und Souvenirs.
10 Tage Island – würden wir es wieder machen?
Island ist kein Reiseziel, bei dem man sich nach zehn Tagen denkt: So, jetzt haben wir alles gesehen. Im Gegenteil. Gerade weil sich die Landschaft auf wenigen Kilometern ständig verändert, könnte man vermutlich noch Wochen weiterfahren bzw. sich an jedem Ort mehr Zeit lassen. Auch die F-Roads (nur für 4x4 zugelassen) sind sicherlich nochmal eine Reise wert, denn diese können mit dem Van ohne Allrad-Antrieb nicht befahren werden.

Eines ist sicher: Ein so unglaubliches Land wie Island lässt sich am besten mit freiem Kopf genießen. Wer Island also entdecken möchte, ohne sich in der Reiseplanung zu verlieren, der ist bei den Iceland Nomads* genau richtig. Wir werden definitiv nochmal wiederkommen!
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